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Im Trend: Outsourcing der bAV

News   •   Jan 22, 2018 10:17 CET

Bild: pixabay

Zum 1.1.2018 tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Die ohnehin schon komplexe betriebliche Altersversorgung (bAV) könnte dann – so befürchten Experten – noch komplizierter werden. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, um die bAV auszulagern…

Das Dienstleistungsunternehmen Aon Hewitt hat in einer Studie die Einstellung der Unternehmen zum Outsourcing der bAV untersucht. Beteiligt waren 39 international tätige Unternehmen mit zusammen mehr als einer Million Beschäftigter. Das Fazit schon einmal vorweggenommen: Die Studienmacher gehen von einem regelrechten Outsourcing-Boom der bAV in den nächsten Jahren aus.

Outsourcing ist stark im Kommen

Bisher nutzen nur 16 Prozent der Unternehmen die Möglichkeit, sich bei der Vermögensverwaltung oder Administration der bAV von externen Experten helfen zu lassen. Doch die Weichen stehen auf Wechsel. Ein Drittel der befragten Unternehmen geht davon aus, dass zumindest einzelne Bereiche in den nächsten Jahren ausgelagert werden. 42 Prozent könnten sich vorstellen, die gesamte bAV in Zukunft auszulagern.

Entlastung durch Outsourcing

Unternehmen, egal ob große, mittelständische oder kleine, können enorm davon profitieren, wenn sie ihre bAV auslagern. Die komplexen Vorgänge und die Koordination der vielen Beteiligten eines bAV-Prozesses sind für manche Personalabteilungen einfach nicht mehr zu bewältigen. Mit den Neuerungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes wird es wahrscheinlich auch nicht einfacher. Nun stehen sogar mehr Möglichkeiten zur Verfügung.

Digitalisierung ist Trumpf

Auch durch digitale Lösungen können Unternehmen entlastet werden in der bAV-Abwicklung. Cloudbasierte Software-Lösungen zum Beispiel erlauben es Unternehmen, die bAV-Administration und -Abwicklung weiterhin selbst zu übernehmen, jedoch deutlich effektiver und kostengünstiger. Moderne Systeme leiten die beteiligten Personen durch den komplexen bAV-Prozess und halten selbst das notwendige Wissen vor. So kann die bAV sozusagen inhouse auf eine digitale Lösung ausgelagert werden. Ein guter Spagat für die Unternehmen, die dringend Entlastung benötigen, jedoch nicht oder nicht sofort auslagern möchten.

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