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Demografiebedingte Herausforderung für die Rente

Wenn eine wachsende Zahl an Menschen auf eine gleichbleibende Menge an Geld zugreift, wird es irgendwann nicht mehr für alle reichen. Diese Situation gibt es bei der gesetzlichen Rente bereits jetzt in Deutschland. Die Lage wird sich aber noch weiter zuspitzen.

Die Überalterung der Gesellschaft ist eine große Herausforderung für das deutsche Rentensystem. Die Deutschen werden immer älter, dadurch nimmt nicht nur die Anzahl der Rentner zu, sondern auch die Dauer deren Rentenbezugs. Das aktuelle Rentensystem muss sich dieser gesellschaftlichen Veränderung anpassen. Die Zuspitzung wird für 2025 bis 2045 erwartet, Experten sprechen von den demografisch besonders schwierigen Jahren. Mit der Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ plant Hubertus Heil, Arbeits- und Sozialminister, diesem Alterungsschub entgegenzuwirken.

Die Wählerschaft entscheidet

Die Regierung stellt in der Rentenpolitik die Weichen. Und das tut sie abhängig von den Wählern – Wahlgeschenke inklusive. Bei der letzten Bundestagswahl war ein Drittel der Wähler über 60 Jahre alt. Nur jeder siebte Wähler war unter 30 Jahre. Damit haben die„ Alten“ das Potential, die Rentenpolitik maßgeblich zu beeinflussen. Das kann dann auch über die Köpfe der jungen Wähler hinweg passieren und auch zu deren Nachteil. Konfliktpotential ist also ausreichend vorhanden.

Rentenreformen

Wenn es darum geht, die Rente an die Anforderungen einer Gesellschaft anzupassen, gibt es folgende Stellschrauben: Beitragssatz, Regelaltersgrenze, Sicherungsniveau und steuerliche Kofinanzierung. Mit einem Mix aus diesen rentenpolitischen Optionen lässt sich die Rente entsprechend modifizieren. Das ist auch notwendig, denn mit der Alterung einer Gesellschaft stellen sich auch veränderte Maßstäbe ein, was unter intergenerativer Gerechtigkeit zu verstehen ist. Aktuell sind bei den Renten Leistungssteigerungen geplant. Auch soll das Mindestsicherungsniveau bei 48 Prozent eingefroren werden, ohne dass der Beitrag 20 Prozent übersteigt. Diese Regelung ist auch ein Sieg der älteren Wählerschaft. Viele jüngere Wähler hingegen stellen sich die Frage der Finanzierbarkeit.

Langfristige Lösungen

In den vergangenen 60 Jahren hat es in Deutschland über 20 Rentenreformen gegeben. Die meisten davon hatten nicht länger als zwei Legislaturperioden Gültigkeit – wenn überhaupt. Danach wurde eine neue Regierung gewählt und damit kamen wieder weitere Neuerungen bei der Rente. Von einem roten Faden ist nichts zu spüren. Experten fordern mittlerweile, dass bereits jetzt eine langfristige Lösung, etwa durch die Rentenkommission, erarbeitet wird, die lange Bestand hat und nachhaltig die Rentenpolitik und die demografische Entwicklung aneinander anpasst. Profitieren würden davon sowohl die jungen als auch alten Wähler.

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