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Bild: pixabay
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Entwicklung der Lebenserwartung seit dem Mauerfall

Wie alt die Deutschen werden, interessiert nicht nur die Betreffenden selbst. Auch für die Rentenkasse und Versicherungen sind dies relevante Zahlen. Wer länger lebt, erhält auch länger Rente. Wie hat sich die Lebenserwartung in den alten und neuen Bundesländern nach dem Mauerfall entwickelt?

Die Frage ist für Experten spannend, denn vor dem Mauerfall war die Lebenserwartung in den alten Bundesländern deutlich niedriger als in Westdeutschland. Was hat sich inzwischen getan?

Die neuen Bundesländer haben deutlich aufgeholt

Aktuelle Zahlen liefert das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR), das sich dieser Fragestellung für die Initiative „7 Jahre länger“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) gewidmet hat. Untersucht wurden die Jahre von 1989 bis 2015. Frauen hatten in den neuen Bundesländern im Jahr des Mauerfalls bei Geburt eine Lebenserwartung von 76,4 Jahren, Im Jahr 2015 lag die Lebenserwartung bei Geburt hingegen bei 83,1 Jahren – bei ostdeutschen wie westdeutschen Frauen. Ein deutliches Plus also. Die Frauen in Westdeutschland konnten den Wert nicht so deutlich steigern, allerdings lag der Ausgangswert im Jahr 1989 bereits bei 79,1 Jahren.

Auch die Männer aus den neuen Bundesländern haben deutlich bei der Lebenserwartung zugelegt. Lag der Wert ab Geburt 1989 noch bei 70,1 Jahren, so hat sich die Lebenserwartung im Jahr 2015 auf 77,3 Jahre erhöht. Auch bei den westdeutschen Männern hat sich die Lebenserwartung bei Geburt erhöht, jedoch nicht in so großem Umfang. Im Jahr 1989 lag die Lebenserwartung bei 72,5 Jahren, im Jahr 2015 bei 78,6 Jahren und damit immer noch höher als bei den ostdeutschen Männern.

Nach wie vor ist Rauchen lebensverkürzend

Das MPIDR hat ein besonderes Augenmerk auf die Auswirkung des Rauchens gelegt. Unabhängig von der geografischen Zugehörigkeit ist und bleibt das Rauchen lebensverkürzend. Verzichten Frauen, sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland, auf das Rauchen, erhöht sich ihre Lebenserwartung auf 83,9 Jahre (Zahlen für 2015) – immerhin ein Plus von 0,8 Jahren. Bei den Männern ist der Unterschied noch deutlicher. Wer in Ostdeutschland auf das Rauchen verzichtete, dessen Lebenserwartung betrug 2015 79,3 Jahre – also ganze zwei Jahre mehr. Männer aus Westdeutschland können durch Zigarettenverzichte ihre Lebenserwartung ab Geburt um 1,8 Jahre auf 80,4 Jahre steigern.

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